BBMRI.at bei der Langen Nacht der Forschung 2026 – Rekordbesuch

Die Lange Nacht der Forschung 2026 erwies sich erneut als großer Publikumsmagnet. Die Standorte Medizinische Universität Graz und Zentrum für Wissens- und Technologietransfer in der Medizin (ZWT) verzeichneten einem Rekordbesuch. Rund 3.000 Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, Medizin und biomedizinische Forschung hautnah zu erleben – ein deutliches Zeichen für das große öffentliche Interesse an Wissenschaft.

Gesundes Altern im Fokus

Das diesjährige übergeordnete Thema „Gesundes Altern“ fand großen Anklang beim Publikum. An interaktiven Stationen, in Expert*innengesprächen und bei geführten Rundgängen erhielten Besucher*innen wertvolle Einblicke in die Wissenschaft des gesunden Alterns sowie in die Rolle moderner biomedizinischer Technologien.

 

Mitmachstationen von BBMRI.at

Das BBMRI.at-Koordinationsteam präsentierte gemeinsam mit seinem Partner, dem Diagnostik- und Forschungsinstitut für Pathologie, ein vielfältiges Angebot an interaktiven Mitmachstationen. Besucher*innen konnten selbst aktiv Labormethoden ausprobieren – z.B. Proben pipettieren und Blutausstriche unter dem Mikroskop untersuchen, Blutbestandteile und deren Funktionen erforschen, sowie mit echten Gewebeproben arbeiten. Sie konnten selbst Gewebe schneiden und in flüssigem Stickstoff bei –196 °C einfrieren sowie FFPE-Schnitte färben und gefärbte Schnitte verschiedene Organe mikroskopisch betrachten.

 

Blick hinter die Kulissen der Biobank Graz

Ein besonders beliebtes Highlight war die geführte Tour durch die Biobank der Medizischen Universität Graz, eine der größten klinischen Biobanken Europas. Diese Führungen boten den Besucher*innen einen exklusiven Einblick in die Biobanklabors sowie in die hochmodernen Lagersysteme für gefrorene und paraffinierte Proben und Gewebeschnitte.

 

Erweiterung des Engagements: JKU Biobank Linz

Erstmals nahm die Johannes Kepler Universität (JKU) Linz mit ihrer Biobank Linz teil und ermöglichte es dem Publikum, direkt mit Biobank-Mitarbeiter*innen in Kontakt zu treten, Biobank-Themen zu diskutieren und selbst Flüssigkeiten zu pipettieren.

 

Großes öffentliches Interesse und positives Feedback

Die hohen Besucherzahlen und die aktive Teilnahme unterstreichen die Bedeutung einer zugänglichen und anschaulichen Wissenschaftskommunikation sowie das starke öffentliche Interesse an medizinischer Forschung und Biobanking.
Die Besucher*innen zeigten sich äußerst interessiert, stellten zahlreiche Fragen und gaben sehr positives Feedback zum vielfältigen Programm, den praktischen Mitmachstationen sowie der Möglichkeit, direkt mit Forscher*innen, Biobank-Mitarbeiter*innen und Patholog*innen zu sprechen.

© ZWT, Salon Deluxe / Med Uni Graz, Lunghammer / BBRMI.at / Johannes Kepler Universität